Anschlussfinanzierung Rechner Aktuelle Bauzinsen für Anschlussfinanzierung oder Forward-Darlehen berechnen
Wenn die Zinsbindung von deiner Baufinanzierung ausläuft und noch eine Restschuld vorhanden ist, steht eine wichtige Entscheidung an: die Anschlussfinanzierung. Du kannst sie bei deiner jetzigen Bank als Prolongation abschließen, zu einer anderen Bank wechseln und umschulden oder dir die Konditionen mit einem Forward-Darlehen im Voraus sichern. Mit dem Anschlussfinanzierung Rechner kannst du in wenigen Sekunden berechnen, wie hoch deine monatliche Rate bei einer neuen Zinsbindung ausfällt und welche Zins- und Tilgungsanteile dich erwarten. So erkennst du frühzeitig, ob sich ein Wechsel der Bank oder ein Forward-Darlehen lohnt.
Tipp: Prüfe dein neues Finanzierungsszenario am besten im Zusammenspiel mit unserem Baufinanzierungsrechner.
Anschlussfinanzierung Rechner in Kürze
- Anschlussfinanzierung ist im Rechner voreingestellt und nutzt deine Restschuld als Startwert
- Wähle entweder eine monatliche Rate oder eine feste Gesamtlaufzeit (in welchem Zeitraum das Darlehen vollständig zurückgezahlt werden soll)
- Bauzinsen werden automatisch berechnet auf Basis der Sollzinsbindung und Tilgung
- Der Rechner zeigt die voraussichtliche Gesamtlaufzeit sowie eine Restschuldkurve und einen übersichtlichen Tilgungsplan
Anschlussfinanzierung Rechner
Mit dem Anschlussfinanzierung Rechner erhältst du einen schnellen Überblick, wie sich deine Baufinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung von z. B. 5, 10, 15 oder 20 Jahren entwickelt. Du siehst sofort, welche monatliche Rate bei einem neuen Zinssatz fällig wird und wie sich deine Restschuld über die Jahre verändert. Der Rechner hilft dir, verschiedene Szenarien durchzuspielen – etwa unterschiedliche Sollzinsbindungen oder Tilgungssätze – und so die optimale Anschlusslösung für deine Immobilie zu finden. Nutze die Berechnung als Orientierung für kostenlose Beratungsgespräch mit z. B. dem Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein oder weitere Anbieter, um frühzeitig Angebote zu vergleichen und dich auf Gespräche mit Banken vorzubereiten.

Was ist eine Anschlussfinanzierung?
Eine Anschlussfinanzierung wird fällig, wenn die Zinsbindung deiner aktuellen Baufinanzierung endet und noch eine Restschuld besteht. Sie sorgt dafür, dass du dein Darlehen weiter tilgen kannst, nur eben zu neuen Konditionen.
Schon kleine Zinsunterschiede machen viel aus. Eine Differenz von nur 0,3 Prozentpunkten kann über die Laufzeit mehrere tausend Euro Ersparnis bringen. Daher lohnt es sich, frühzeitig mit dem Anschlussfinanzierung Rechner verschiedene Szenarien durchzuspielen und Angebote zu vergleichen.
Wann wird eine Anschlussfinanzierung nötig?
Eine Anschlussfinanzierung benötigst du, sobald deine Zinsbindung nach 5, 10, 15 oder 20 Jahren ausläuft und dein Kredit noch nicht vollständig zurückgezahlt ist. Dann endet der bisherige Darlehensvertrag, und du musst eine neue Vereinbarung treffen, um die Restschuld weiter zu finanzieren.
Beispiel: Du hast vor 10 Jahren ein Darlehen über 400.000 € abgeschlossen. Nach Ablauf der Zinsbindung bleibt eine Restschuld von 250.000 € übrig. Jetzt entscheidest du, ob du bei deiner Bank bleibst, zu einer anderen wechselst oder den Zinssatz schon im Voraus mit einem Forward-Darlehen sicherst.
Welche Varianten der Anschlussfinanzierung gibt es?
Mit dem Ende der ersten Zinsbindung der Baufinanzierung hast du drei Möglichkeiten:
- Bei deiner bisherigen Bank bleiben (Prolongation / Verlängerung)
- Zu einem neuen Anbieter wechseln (Umschuldung)
- Dir die Konditionen schon im Voraus sichern, entweder bei deiner Bank oder bei einer anderen Bank oder Sparkasse (Forward-Darlehen)
Bevor du dich für eine Anschlussfinanzierung entscheidest, lohnt sich der Blick auf die drei Wege im direkten Vergleich. Die Tabelle zeigt dir, wie sich Forward-Darlehen, Umschuldung und Prolongation (Verlängerung) unterscheiden, welche Vorlaufzeiten typisch sind und für wen sich welche Variante eignet. So siehst du auf einen Blick, dass du beim Forward-Darlehen schon 3 bis 60 Monate vor Ablauf der Zinsbindung planen kannst, während Umschuldung und Prolongation meist im Zeitfenster von 0 bis 12 Monaten vor dem Zinsbindungsende stattfinden.
| Kriterium | Forward-Darlehen | Umschuldung | Prolongation (Verlängerung) |
|---|---|---|---|
| Beschreibung | Du sicherst dir heute einen Zinssatz für die Zukunft bei deiner Bank oder einer anderen. Abschluss lange vor Ablauf der Zinsbindung möglich. | Du wechselst zu einer neuen Bank und schließt dort die Anschlussfinanzierung ab. | Du verlängerst das bestehende Darlehen bei deiner bisherigen Bank mit neuen Konditionen. |
| Vorlaufzeit in Monaten vor Ende der Zinsbindung | 3 bis 60 Monate typisch | 0 bis 12 Monate typisch | 0 bis 12 Monate typisch |
| Vorteile | Frühzeitige Zinssicherung. Hohe Planungssicherheit. Schutz vor steigenden Zinsen. | Häufig bessere Zinsen. Flexible Gestaltung von Tilgung und Rate. Wettbewerb durch Anbieterwechsel. | Sehr einfacher Ablauf. Keine neuen Unterlagen. Kein Notar und keine Grundbuchänderung. |
| Nachteile | Zinsaufschlag für die Vorlaufzeit. Weniger attraktiv, wenn Zinsen später fallen. | Mehr Aufwand durch neue Prüfung und Abwicklung. Eventuell Kosten für Wechsel und Grundbuch. | Oft weniger Verhandlungsspielraum. Nicht immer das günstigste Angebot. |
| Geeignet für | Alle, die früh planen und steigende Zinsen erwarten. Vor allem in einer Niedrigzinsphase, wie z. B. zwischen 2020 bis 2022. | Alle, die aktiv vergleichen und Zinsvorteile nutzen wollen. | Alle, die schnell und unkompliziert verlängern möchten. |
Fazit Anschlussfinanzierung
Die Anschlussfinanzierung ist die logische Fortsetzung deiner Baufinanzierung. Ob du sie klassisch oder über ein Forward-Darlehen abschließt, hängt vor allem von der aktuellen Zinslage und deiner persönlichen Planungssicherheit ab. Mit dem Anschlussfinanzierung Rechner kannst du die Unterschiede direkt nachvollziehen und so frühzeitig die beste Entscheidung treffen. Alternativ kannst du den Baufinanzierungsrechner nutzen, um die Varianten Umschuldung und Prolongation zu berechnen.
Anschlussfinanzierung berechnen
Nutze den Anschlussfinanzierung Rechner, wenn deine Zinsbindung endet und du wissen willst, wie es mit Rate, Zins und Restschuld weitergeht. Du prüfst in Sekunden deine Restschuld, die passende Tilgung und die optimale Zinsbindungsfrist und siehst, ob Prolongation, Umschuldung oder Forward Darlehen sinnvoll ist.
Als Alternative eignet sich der Baufinanzierungsrechner, wenn du eine komplette Erstfinanzierung planen möchtest. Dort kombinierst du Kaufpreis, Eigenkapital, Darlehenshöhe, Tilgung und Zinsbindung und erhältst die voraussichtliche Monatsrate sowie den effektiven Jahreszins. Starte je nach Bedarf direkt mit dem passenden Rechner. Wenn du danach Fragen hast, kannst du einen kostenlosen Beratungstermin über den Baufinanzierungsrechner anfragen.
Wie funktioniert der Anschlussfinanzierung Rechner?
Der Anschlussfinanzierung Rechner auf dieser Seite wird von unserem Partner Dr. Klein bereitgestellt und ist speziell für die Weiterfinanzierung einer bestehenden Baufinanzierung entwickelt. Du arbeitest hier nicht mit dem Kaufpreis einer Immobilie, sondern mit der aktuellen Restschuld deines laufenden Darlehens und dem Datum, an dem deine Zinsbindung endet. Die Vorauswahl „Anschlussfinanzierung“ ist im Rechner bereits aktiviert. Dadurch berechnest du direkt, wie sich unterschiedliche Zinsbindungen, Tilgungssätze und Monatsraten auf deine Anschlussfinanzierung auswirken.
Der Rechner zeigt dir mit wenigen Eingaben realistische Szenarien, wie hoch deine künftige Rate sein könnte, wie stark deine Restschuld in der Zinsbindung sinkt und welche Laufzeit dich bis zur vollständigen Rückzahlung erwartet. Zusätzlich erhältst du eine Auswahl an Finanzierungsvorschlägen aus über 600 Partnerbanken.
1. Ausgangsdaten zur Anschlussfinanzierung eingeben
Im ersten Schritt im Rechner für Anschlussfinanzierung gibst du die Eckdaten deiner bestehenden Finanzierung ein. Du wählst nicht Kauf, sondern das bereits voreingestellte Vorhaben Anschlussfinanzierung. Dann trägst du im Rechner folgende Werte ein:
- Auslauf derzeitiges Darlehen, also das Datum, an dem deine aktuelle Zinsbindung endet
- Objektwert, also den aktuellen Wert deines Hauses oder deiner Wohnung
- PLZ der Immobilie, damit das System das Bundesland und Rahmenbedingungen korrekt zuordnen kann
- Restschuld, die voraussichtliche Kreditsumme zum Auslaufdatum
Aus diesen Angaben ermittelt der Rechner den Nettodarlehensbetrag für die Anschlussfinanzierung. In der Praxis entspricht dieser Wert deiner Restschuld, die du in die neue Zinsbindung übernimmst.
Beispiel: Du hast 2014 ein Haus in Lübeck gekauft für 550.000 Euro. Die Zinsbindung endet am 31.12.2025. Deine Bank bestätigt dir eine Restschuld von 344.750 Euro. Der aktuelle Marktwert liegt bei etwa 400.000 Euro. Sobald du diese Werte eingibst, erkennt der Rechner, wie hoch dein Anschlussdarlehen ausfallen wird und welche Banken für deine Region und Beleihung in Frage kommen.
2. Zinsbindung und Tilgung für die neue Finanzierungsrunde wählen
Im nächsten Schritt entscheidest du dich für die Länge der neuen Zinsbindung bei der neuen Baufinanzierung als „Anschlussfinanzierung“. Der Rechner bietet dafür eine große Auswahl, zum Beispiel 5, 8, 10, 12, 15, 20, 25 oder 30 Jahre. Dies ist eine Besonderheit bei Dr. Klein, denn nicht jeder Vermittler bietet diese flexiblen Abstufungen bei den Zinsbindungen.
Eine kürzere Bindung kann günstigere Zinsen bieten, ermöglicht aber weniger langfristige Planung. Eine längere Zinsbindung schützt dich dagegen viele Jahre vor steigenden Zinsen und sorgt für stabile Monatsraten.
Zusätzlich stellst du deinen Tilgungssatz ein. Zur Auswahl stehen verschiedene Stufen zwischen 1 und 10 Prozent.
Beispiel: Bei einer Restschuld eines Hauses in Frankfurt von 344.750 Euro ergibt eine Tilgung von 2 Prozent eine moderate Monatsrate. Wenn du bereits gute Rücklagen hast, kannst du im Rechner auch 3 oder 4 Prozent ausprobieren. Dadurch zahlst du deine Restschuld deutlich schneller ab. Der Rechner zeigt dir sofort, wie sich Rate und Restschuld verändern, sodass du die ideale Balance zwischen Haushaltsbudget und Schuldenabbau findest.
3. Sortierung und Wunschrate nutzen
Um die Ergebnisse besser an deine Situation anzupassen, kannst du festlegen, wie die Angebote sortiert werden sollen. Du kannst nach Zinsen sortieren oder nach einer Wunschrate.
Wenn du bereits weißt, welcher Betrag monatlich gut tragbar ist, gibst du ihn im Feld Wunschrate monatlich ein. Der Rechner zeigt dir daraufhin bevorzugt Angebote, die in deinem Zielbereich liegen.
Beispiel: Du hast berechnet, dass dein Haushalt etwa 1.900 Euro pro Monat für die Finanzierung der Immobilie in München einplanen kann. Wenn du diese Zahl im Rechner einträgst, erscheinen als erstes die Modelle, die in diesem Bereich liegen. Solltest du jedoch primär am niedrigsten Zinssatz interessiert sein, sortierst du nach Zinsen und siehst sofort die günstigsten Angebote.
4. Ergebnisse der Anschlussfinanzierung einordnen
Sobald du Zinsbindung, Tilgung und Wunschrate gesetzt hast, berechnet der Rechner für Anschlussfinanzierung eine Vielzahl von Varianten und zeigt dir nur eine Auswahl der passendsten Ergebnisse. Oben liest du zum Beispiel Ergebnis 1 bis 4 von 64 und den Hinweis, dass Angebote von über 600 Partnern verglichen werden. Du bewegst dich also nicht in einer theoretischen Beispielrechnung, sondern in einem echten Marktvergleich für aktuelle Bauzinsen auf Basis deiner Eckdaten.
Wichtig ist, die Ergebnisliste nicht nur als Tabelle mit Zahlen zu sehen, sondern als Entscheidungsgrundlage für deine Strategie. Jede Variante spiegelt einen anderen Schwerpunkt wider. Ein Angebot mit niedriger Rate verschafft dir monatlich Luft, lässt aber mehr Restschuld stehen. Eine Kombination aus höherer Tilgung und längerer Zinsbindung reduziert die Restschuld deutlich stärker, bindet dafür jeden Monat mehr Liquidität. Die Labels Top Zins, Geringste Monatsrate und Geringste Restschuld helfen dir, diese Schwerpunkte auf einen Blick zu erkennen und Varianten gezielt miteinander zu vergleichen.
Beispiel: Du siehst zwei Finanzierungsangebote mit gleicher Zinsbindung von 10 Jahren. Variante A hat eine Tilgung von 2 Prozent, eine komfortable Rate und eine relativ hohe Restschuld nach der Bindung. Variante B arbeitet mit 3 oder 4 Prozent Tilgung, kostet dich im Monat vielleicht 250 bis 300 Euro mehr, reduziert die Restschuld aber um einige zehntausend Euro stärker. Der Rechner macht diese Unterschiede sofort sichtbar, sodass du bewusst entscheiden kannst, ob für dich Liquidität oder Entschuldung Vorrang hat.
5. Eckdaten der Zinsbindung und Tilgungsplan im Detai
Wenn du ein Angebot auswählst, wird die Struktur deiner Anschlussfinanzierung im Detail transparent. In den Eckdaten deiner Zinsbindung siehst du den anfänglichen Tilgungssatz, den gebundenen Sollzins, den effektiven Jahreszins, die voraussichtliche Restschuld am Ende der Zinsbindung, den bereits getilgten Betrag und die bis dahin gezahlten Zinsen. Außerdem zeigt dir der Rechner, wie lange die Gesamtfinanzierung voraussichtlich läuft, wenn der Zinssatz unverändert bliebe. Du erkennst damit sehr klar, wie sich deine Entscheidung heute auf die kommenden Jahrzehnte auswirkt.
Der Tilgungsplan geht noch eine Ebene tiefer. Jahr für Jahr wird aufgezeigt, wie hoch die Restschuld zu Beginn und am Ende des Jahres ist, wie sich die Jahresrate zusammensetzt und welcher Anteil auf Zinsen beziehungsweise Tilgung entfällt. Ergänzend visualisiert eine Grafik die Entwicklung von Restschuld, Zinssumme und Tilgung im Zeitverlauf. So siehst du nicht nur, was du zahlst, sondern auch, wie sich dein Schuldenstand strukturell verändert.
Beispiel: Angenommen, du entscheidest dich für eine Zinsbindung von 10 Jahren mit 2 Prozent Tilgung. Im Tilgungsplan erkennst du, dass deine Restschuld Jahr für Jahr um einen überschaubaren Betrag sinkt und du in den ersten Jahren noch einen relativ hohen Zinsanteil zahlst. Stellst du dieselbe Konstellation mit 3 Prozent Tilgung daneben, siehst du unmittelbar, wie sich der Tilgungsanteil verschiebt, die Restschuld schneller fällt und die zukünftige Anschlussfinanzierung deutlich kleiner ausfällt. Genau an dieser Stelle entfaltet der Tilgungsplan seinen Wert, weil er die langfristige Wirkung kleiner Parameteränderungen sichtbar macht.
6. Von der Online Berechnung zur maßgeschneiderten Beratung
Die Berechnung im Anschlussfinanzierung Rechner ist ein sehr guter Einstieg, ersetzt aber keine individuelle Strukturierung deiner Finanzierung. Die angezeigten Angebote sind Richtwerte auf Basis standardisierter Annahmen. Themen wie variable Sondertilgungsrechte, spätere Tilgungsanpassungen, geplante Einkommensveränderungen oder ein möglicher Objektwechsel lassen sich im Rechner nur begrenzt abbilden.
Der sinnvolle nächste Schritt ist daher die persönliche kostenlose Finanzierungsberatung. Auf Basis der von dir berechneten Szenarien kann ein Berater von Dr. Klein prüfen, welche Variante wirklich zu deiner Lebensplanung, deinem Risikoprofil und deinem Haushaltsbudget passt. Häufig zeigt sich im Gespräch, dass eine leicht höhere Tilgung, eine andere Zinsbindung oder eine feste Sondertilgungsoption langfristig deutlich sinnvoller ist, als es auf den ersten Blick in der Ergebnisliste wirkt. Die Kombination aus Online Berechnung und individueller Beratung sorgt dafür, dass deine Anschlussfinanzierung nicht nur rechnerisch aufgeht, sondern auch strategisch zu dir passt.
Fazit zum Anschlussfinanzierung Rechner
Welche Form der Anschlussfinanzierung die richtige ist, hängt vor allem von deinem Sicherheitsbedürfnis, deiner Risikobereitschaft und deiner Bereitschaft zum Bankenvergleich ab. Ein Forward Darlehen eignet sich besonders, wenn du frühzeitig Klarheit möchtest und steigende Zinsen befürchtest. Du sicherst dir schon heute Konditionen für morgen und kannst deine zukünftige Rate langfristig einplanen.
Die Umschuldung zu einer anderen Bank ist oft die beste Wahl, wenn du aktiv vergleichen, verhandeln und Zinsvorteile mitnehmen willst. Hier steckt meist das größte Sparpotenzial, erfordert aber etwas mehr Engagement, Unterlagen und Entscheidungsbereitschaft.
Die Prolongation bei deiner bisherigen Bank ist der bequemste Weg. Du bleibst beim bekannten Institut, musst kaum organisatorischen Aufwand einplanen und erhältst schnell ein Verlängerungsangebot. Dafür ist der Zins nicht immer der günstigste am Markt.
Mit dem Anschlussfinanzierung Rechner kannst du alle drei Varianten gedanklich durchspielen, indem du unterschiedliche Zinsbindungen, Tilgungssätze und Restschulden kombinierst. Du siehst direkt, wie sich deine Entscheidungen auf Rate, Laufzeit und zukünftige Anschlussfinanzierung auswirken und bekommst eine fundierte Basis für das Gespräch mit einem Finanzierungsberater.
Wenn du zusätzlich den Baufinanzierungsrechner nutzt, kannst du auch alternative Szenarien wie einen kompletten Neubeginn der Finanzierung oder eine höhere Tilgung von Anfang an durchrechnen und beide Rechner gezielt für deine Strategie einsetzen.
Welche Variante der Anschlussfinanzierung passt für mich?
Sobald die Zinsbindung deiner aktuellen Baufinanzierung endet, musst du entscheiden, wie du die verbleibende Restschuld weiterfinanzierst. Dabei geht es nicht nur um Zinsen, sondern auch um Flexibilität, Planungssicherheit und deine langfristigen Ziele. Eine gute Anschlussfinanzierung berücksichtigt beides: die aktuelle Marktsituation und deine persönliche Lebensplanung.
Der Rechner für Anschlussfinanzierung auf dieser Seite hilft dir, verschiedene Varianten durchzuspielen. Aber erst das Verständnis der drei Optionen: Forward-Darlehen, Umschuldung und Prolongation (Verlängerung) zeigt, wie unterschiedlich sie wirken und welche Lösung zu deiner Situation passt.
Forward-Darlehen: Zinsen heute sichern, später starten
Das Forward-Darlehen ist eine strategische Entscheidung für ein Baufinanzierung in mittlerer Zukunft. Du schließt es ab, bevor deine Zinsbindung endet, meist zwischen 12 und 60 Monaten im Voraus. Ziel ist es, dir den heutigen Zinssatz zu sichern und damit Planungssicherheit für die Zukunft zu schaffen. Der Vertrag startet erst nach Ablauf deines aktuellen Darlehens, und bis dahin zahlst du keine Raten.
Diese Variante lohnt sich, wenn du glaubst, dass die Zinsen steigen werden oder wenn du deine Finanzierung langfristig stabil halten möchtest. Für die Vorlaufzeit berechnen Banken meist einen geringen Zinsaufschlag, der aber deutlich kleiner ausfallen kann als mögliche Zinssteigerungen.
Praxisbeispiel: Angenommen, deine Zinsbindung endet in zwei Jahren. Der aktuelle Marktzins liegt bei 3,2 Prozent. Du entscheidest dich heute für ein Forward-Darlehen mit 3,3 Prozent. Wenn die Zinsen in zwei Jahren tatsächlich auf 4,0 Prozent steigen, hast du durch den frühzeitigen Abschluss mehrere tausend Euro gespart und volle Kostensicherheit.
Ein Forward-Darlehen ist besonders geeignet für Käufer, die langfristig planen, steigende Zinsen vermeiden wollen und frühzeitig klare Rahmenbedingungen schaffen möchten.
Umschuldung: Bank wechseln und Konditionen verbessern
Die Umschuldung der bestehenden Baufinanzierung ist eine aktive Form der Anschlussfinanzierung. Du wechselst zu einer neuen Bank und schließt dort einen frischen Kredit über die Restschuld ab. Der Vorteil liegt in der Möglichkeit, deine Finanzierung komplett neu zu gestalten. Du kannst Tilgung, Laufzeit, Rate und Sondertilgungen individuell anpassen.
Zwar ist eine Umschuldung mit etwas organisatorischem Aufwand verbunden, etwa durch den Wechsel der Grundschuld, aber der finanzielle Nutzen kann erheblich sein. Bereits kleine Zinsunterschiede wirken sich über viele Jahre stark aus.
Praxisbeispiel: Deine bisherige Bank bietet dir eine Verlängerung mit 3,8 Prozent an. Eine andere Bank bietet 3,3 Prozent bei identischer Laufzeit. Bei einer Restschuld von 300.000 Euro sparst du dadurch rund 1.500 Euro Zinsen pro Jahr. Zusätzlich kannst du bei der neuen Bank eine höhere Tilgung oder flexible Sondertilgungen vereinbaren, die deine Laufzeit weiter verkürzen.
Eine Umschuldung ist ideal, wenn du aktiv vergleichen möchtest, wenn du Flexibilität wünschst oder wenn deine finanzielle Situation sich seit dem ersten Kredit verbessert hat.
Prolongation (Verlängerung): Baufinanzierung verlängern und weiterfinanzieren
Die Prolongation ist die bequemste Variante, um eine Baufinanzierung einfach zu verlängern. Du bleibst bei deiner bisherigen Bank, Sparkasse, Volks- oder Raiffeisenbank und verlängerst den bestehenden Immobilienkredit für dein Haus oder deine Wohnung zu neuen Konditionen. Es ist kein neuer Baufinanzierungsvertrag notwendig, sondern nur eine Anpassung der Zinsbindung und der Tilgung.
Der größte Vorteil ist der minimale Aufwand. Du musst keine Unterlagen neu einreichen und keine Bankwechsel-Formalitäten erledigen. Diese Einfachheit hat allerdings ihren Preis: Banken bieten bei einer Prolongation oft nicht die besten Zinssätze am Markt, weil sie wissen, dass viele Kunden den Komfort höher gewichten als den Zinsvorteil.
Deshalb solltest du das Prolongationsangebot immer mit dem Anschlussfinanzierung Rechner prüfen. Wenn der Markt deutlich günstigere Konditionen als deine aktuelle Bank oder Sparkasse bietet, kann ein Wechsel langfristig günstiger sein. Wenn deine Bank jedoch faire Zinsen anbietet, ist die Prolongation eine solide, unkomplizierte Lösung.
Praxisbeispiel: Deine Bank schlägt eine Verlängerung mit 3,5 Prozent vor. Der Rechner zeigt, dass der aktuelle Durchschnittszins 3,3 Prozent beträgt. Der Unterschied von 0,2 Prozent klingt gering, kostet dich bei 250.000 Euro Restschuld aber über zehn Jahre fast 5.000 Euro mehr.
Fazit: Welche Anschlussfinanzierung ist die richtige?
- Wenn du Sicherheit und frühe Planung bevorzugst, ist das Forward-Darlehen ideal.
- Wenn du aktiv vergleichen und sparen willst, ist die Umschuldung meist die beste Wahl.
- Wenn du schnell und unkompliziert verlängern möchtest, passt die Prolongation am besten.
Mit dem Anschlussfinanzierung Rechner kannst du alle drei Varianten simulieren, ihre Auswirkungen auf Rate, Laufzeit und Restschuld sehen und so eine fundierte Entscheidung treffen. Alternativ kannst du über den Baufinanzierungsrechner mehrere kostenlose Beratungstermine bei professionellen Vermittlern für Baufinanzierung und Anschlussfinanzierungen anfragen.
Anschlussfinanzierung bei steigenden Zinsen: Strategien für mehr Sicherheit
Steigende Bauzinsen verunsichern viele Eigentümer, die kurz vor dem Ende ihrer Zinsbindung stehen. Doch auch in einem Umfeld höherer Zinsen gibt es clevere Möglichkeiten, deine Finanzierung für eine Immobilie stabil und planbar zu halten. Entscheidend ist, frühzeitig zu reagieren und den eigenen Handlungsspielraum zu kennen.
Der Anschlussfinanzierungsrechner hilft dir dabei, die Auswirkungen steigender Zinsen realistisch zu bewerten. Du siehst sofort, wie sich eine Veränderung des Zinssatzes um wenige Zehntelprozent auf deine monatliche Rate, deine Restschuld und die Gesamtkosten auswirkt. So kannst du besser einschätzen, ob du deine Finanzierung anpassen, Sondertilgungen leisten oder den Zins langfristig sichern solltest.
Zinssicherung mit Forward-Darlehen
Wenn du steigende Zinsen erwartest, kann ein Forward-Darlehen eine wirkungsvolle Absicherung sein. Du sicherst dir schon heute den Zinssatz für deine Anschlussfinanzierung, auch wenn dein aktueller Vertrag noch läuft. Der Aufschlag für die Vorlaufzeit ist meist gering im Vergleich zu möglichen Zinssteigerungen in den kommenden Jahren.
Beispiel: Deine Zinsbindung endet in zwei Jahren. Der aktuelle Zins liegt bei 3,2 Prozent. Du sicherst dir jetzt über ein Forward-Darlehen 3,4 Prozent. Sollte der Marktzins bis dahin auf 4,5 Prozent steigen, sparst du langfristig einen fünfstelligen Betrag.
Ein Forward-Darlehen lohnt sich vor allem in Zeiten, in denen die Europäische Zentralbank den Leitzins erhöht und die Bauzinsen allgemein anziehen. Der Rechner zeigt dir, wie stark sich diese Zinsveränderung auf deine Gesamtkosten auswirkt und wann sich der frühzeitige Abschluss rechnet.
Sondertilgungen gezielt einsetzen
Eine weitere Möglichkeit, steigenden Bauzinsen zu begegnen, ist eine schnellere Tilgung deiner Restschuld. Viele Kreditverträge erlauben Sondertilgungen, meist bis zu fünf oder zehn Prozent der Restschuld pro Jahr. Jeder Euro, den du zusätzlich tilgst, senkt den Zinsanteil und verkürzt die Gesamtlaufzeit.
Beispiel: Du hast 250.000 Euro Restschuld bei einem Immobilienkredit und leistest eine Sondertilgung von 10.000 Euro. Dadurch sparst du bei einem Zinssatz von 3,5 Prozent rund 350 Euro Zinsen pro Jahr und bist mehrere Monate früher schuldenfrei. Wenn du diese Sondertilgung regelmäßig nutzt, reduzierst du deine Restschuld deutlich und machst dich unabhängiger von Zinssteigerungen.
Tilgung anpassen und Rate erhöhen
Auch eine moderate Erhöhung der Tilgung bei einer Baufinanzierung kann langfristig große Wirkung haben. Wenn du die Tilgung von zwei auf drei Prozent erhöhst, steigt deine Rate zwar etwas, aber die Restschuld sinkt viel schneller. So bist du weniger abhängig von den Anschlusszinsen in der nächsten Finanzierungsrunde.
Mit dem Rechner für Anschlussfinanzierung kannst du ausprobieren, wie sich verschiedene Tilgungssätze auf die Restschuld auswirken. Du erkennst sofort, ab welcher Tilgung du in einem überschaubaren Zeitraum schuldenfrei bist und wie sich das Verhältnis von Zins- und Tilgungsanteil verändert.
Zinsbindung verlängern für stabile Raten
In Phasen steigender Zinsen ist eine längere Sollzinsbindung oft die bessere Wahl. Zwar liegt der Zinssatz für 15 oder 20 Jahre meist etwas höher als bei einer kurzen Bindung, dafür erhältst du Planungssicherheit über viele Jahre. Du weißt genau, wie hoch deine Rate bleibt, egal wie sich der Markt entwickelt.
Praxisbeispiel: Du entscheidest dich zwischen einer 10-jährigen Zinsbindung zu 3,3 Prozent und einer 15-jährigen zu 3,5 Prozent. Der Unterschied beträgt nur 0,2 Prozent, dafür sicherst du dir fünf Jahre länger feste Konditionen. Steigt der Zins in dieser Zeit auf über vier Prozent, hast du insgesamt deutlich gespart.
Fazit zu Strategien bei steigenden Zinsen
Auch wenn die Bauzinsen wieder anziehen, hast du mehrere Stellschrauben, um deine Anschlussfinanzierung stabil zu gestalten. Du kannst den Zins mit einem Forward-Darlehen frühzeitig sichern, durch Sondertilgungen und höhere Tilgung die Restschuld senken oder mit längerer Zinsbindung für Ruhe und Sicherheit sorgen.
Der Anschlussfinanzierung Rechner unterstützt dich dabei, jede dieser Optionen im Detail zu berechnen. So siehst du sofort, welche Strategie zu deiner finanziellen Situation passt und wie du steigende Zinsen abfedern kannst, ohne deine monatliche Belastung aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Anschlussfinanzierung?
Der richtige Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung entscheidet oft über viele tausend Euro Unterschied bei den Gesamtkosten. Sobald sich das Ende deiner Zinsbindung nähert, solltest du dich mit neuen Konditionen und Angeboten beschäftigen. Wer früh plant, kann entspannt vergleichen und sich günstige Zinsen sichern. Wer zu spät handelt, hat dagegen kaum Verhandlungsspielraum und muss oft höhere Zinssätze akzeptieren.
Im Idealfall beginnst du deine Planung zwei bis drei Jahre vor Ablauf der Zinsbindung. Schon in dieser Phase lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Bauzinsen und eine Simulation mit dem Anschlussfinanzierung Rechner. Spätestens zwölf Monate vor dem Zinsende solltest du konkrete Angebote einholen, damit du in Ruhe entscheiden kannst, ob du bei deiner Bank bleibst, wechselst oder ein Forward-Darlehen abschließt.
Anschlussfinanzierung frühzeitig planen und vergleichen
Etwa 24 Monate vor dem Ende der Zinsbindung bei der bestehenden Baufinanzierung ist ein guter Zeitpunkt, um dich erstmals mit der Anschlussfinanzierung zu beschäftigen. Du kannst prüfen, wie hoch deine Restschuld zu diesem Zeitpunkt sein wird und welche Zinsen aktuell am Markt üblich sind. Nutze den Rechner, um unterschiedliche Zinssätze und Tilgungen zu testen und herauszufinden, welche Rate langfristig tragbar ist.
Wenn du regelmäßig rechnest und dich über Zinsentwicklungen informierst, hast du ein Gefühl dafür, wie sich kleine Veränderungen auswirken. So erkennst du rechtzeitig, ob sich ein früher Abschluss eines Forward-Darlehens lohnt oder ob du besser abwartest. Ab zwölf Monaten vor Ablauf der Zinsbindung solltest du konkrete Gespräche führen und dir schriftliche Angebote sichern. Spätestens drei bis sechs Monate vor dem Stichtag ist der richtige Moment, um dich für eine Variante zu entscheiden.
Praxisbeispiel: Deine Zinsbindung endet in 18 Monaten. Du hast noch 280.000 Euro Restschuld. Der Rechner zeigt, dass du durch eine leicht erhöhte Tilgung von 2 auf 3 Prozent bis zum Ende der Bindung etwa 8.000 Euro mehr getilgt hast. Dadurch sinkt deine Restschuld, und du kannst bei der Anschlussfinanzierung bessere Konditionen verhandeln.
Forward-Darlehen richtig einsetzen
Ein Forward-Darlehen kannst du bis zu 60 Monate im Voraus abschließen. Es eignet sich besonders, wenn du steigende Zinsen erwartest oder dir frühzeitig Planungssicherheit wünschst. Du zahlst dafür in der Regel einen kleinen Zinsaufschlag, der mit jedem Monat Vorlauf etwas höher wird.
Angenommen, deine Zinsbindung läuft erst in drei Jahren aus. Du kannst schon heute einen Zinssatz festschreiben, der dich vor möglichen Erhöhungen schützt. Wenn die Zinsen steigen, hast du dich rechtzeitig abgesichert. Sinken sie dagegen, bleibt der vereinbarte Zins bestehen. Mit dem Rechner kannst du verschiedene Szenarien durchspielen und sehen, wie sich Zinsniveau und Aufschlag auf deine Gesamtkosten auswirken.
Beispiel: Du planst die Anschlussfinanzierung in 36 Monaten. Der aktuelle Zins liegt bei 3,2 Prozent, mit Forward-Aufschlag bei 3,5 Prozent. Wenn die Zinsen in drei Jahren auf 4,5 Prozent steigen, sparst du langfristig deutlich. Bleiben die Zinsen dagegen niedrig, zahlst du etwas mehr. Der Rechner hilft dir, diese Effekte zu quantifizieren und abzuwägen, ob sich die frühe Sicherung lohnt.
Beispiele aus der Praxis
Fall 1: Zinsbindung endet in 24 Monaten. Du prüfst mit dem Rechner verschiedene Szenarien und erkennst, dass du durch eine höhere Tilgung deine Restschuld deutlich senken kannst. Dadurch bekommst du bei der Anschlussfinanzierung günstigere Konditionen.
Fall 2: Restlaufzeit der Zinsbindung sechs Monate. Du vergleichst Prolongation und Umschuldung. Der Rechner zeigt dir, dass ein Wechsel zu einer anderen Bank bei nur 0,2 Prozent Zinsvorteil bereits mehrere tausend Euro Ersparnis bringt.
Fall 3: Zinsbindung endet in 48 Monaten. Du rechnest mit einem Forward-Darlehen und siehst, dass sich der Zinsaufschlag nach rund 30 Monaten amortisiert, wenn die Marktzinsen weiter steigen.
Checkliste für das richtige Timing
- 24 Monate vorher: Zinsentwicklung beobachten, Restschuld berechnen und erste Szenarien im Anschlussfinanzierung Rechner testen.
- 12 Monate vorher: Über Baufinanzierungsrechner verschiedene Angebote von Banken und Sparkassen anfragen, Tilgungssatz und Zinsbindung prüfen, Dokumente aktualisieren.
- 6 Monate vorher: Entscheidung vorbereiten, mögliche Umschuldung oder Forward-Darlehen vergleichen, konkrete Gespräche mit Banken oder Baufinanzierungsvermittlern führen.
- 3 Monate vorher: Konditionen fixieren und neuen Vertrag unterschreiben, um reibungslosen Übergang ohne Zinslücke sicherzustellen.
Fazit zum Zeitpunkt des optimalen Zeitpunktes für die Anschlussfinanzierung
Der beste Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung liegt in der Regel zwischen zwölf und sechs Monaten vor Ablauf der Zinsbindung. Wer schon früher plant, kann durch ein Forward-Darlehen zusätzlich Sicherheit gewinnen. Der Anschlussfinanzierung Rechner zeigt dir, wie sich die Restschuld, Zinskosten und Laufzeit verändern, wenn du den Abschluss früher oder später wählst. So triffst du deine Entscheidung nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis klarer Zahlen.
FAQs – Häufige Fragen & Antworten
Wann sollte ich mit der Planung meiner Anschlussfinanzierung beginnen?
Die Vorbereitung auf die Anschlussfinanzierung sollte deutlich vor dem Ende der Zinsbindung starten. Ideal ist ein Zeitraum von 12 bis 24 Monaten, damit du genügend Zeit hast, Konditionen zu vergleichen und die Zinsentwicklung zu beobachten. Wer früh plant, kann flexibel auf Marktbewegungen reagieren und sich günstige Zinsen sichern, bevor sie wieder steigen. Besonders bei Immobilien mit hoher Restschuld, wie Einfamilienhäusern in München, Frankfurt am Main, Potsdam oder Hamburg, wirken sich schon kleine Zinsunterschiede erheblich auf die Gesamtkosten aus.
Beispiel: Eine Eigentumswohnung in München mit 350.000 Euro Restschuld kann sich bei nur 0,3 Prozent Zinsunterschied um mehrere tausend Euro verteuern.
Empfehlung: Beginne spätestens 1 Jahr vor Ablauf mit dem Vergleich und nutze den Rechner regelmäßig, um die Entwicklung der Restschuld zu verfolgen.
Kann ich mit der Anschlussfinanzierung auch meine Rate anpassen?
Ja, die Anschlussfinanzierung bietet eine gute Gelegenheit, die monatliche Rate für deine Baufinanzierung neu zu gestalten. Du kannst Tilgung und Laufzeit anpassen, um die Rate deiner aktuellen Lebenssituation anzupassen. Wer mehr finanziellen Spielraum hat, kann die Tilgung für das Haus oder die Wohnung erhöhen, um schneller schuldenfrei zu werden. Wer gerade eine Phase mit höherer Belastung erlebt, kann die Tilgung vorübergehend senken.
Beispiel: Eine Familie in Potsdam hat nach zehn Jahren ihr Einkommen gesteigert und erhöht die Tilgung von zwei auf drei Prozent. Dadurch verkürzt sich die Gesamtlaufzeit um fast acht Jahre.
Empfehlung: Nutze den Rechner, um verschiedene Kombinationen aus Rate, Zins und Tilgung zu vergleichen. Eine kleine Erhöhung der Rate kann die Zinskosten über die Laufzeit deutlich senken.
Lohnt sich eine längere Zinsbindung bei der Anschlussfinanzierung?
Eine längere Zinsbindung bei einer Immobilienfinanzierung bedeutet mehr Sicherheit, da deine Rate über viele Jahre gleich bleibt. Gerade bei unsicheren Zinsphasen oder langfristigen Plänen, etwa wenn du ein Haus in Leipzig oder Kiel dauerhaft behalten möchtest, kann sich das lohnen. Eine kurze Zinsbindung bietet hingegen etwas mehr Flexibilität, wenn du erwartest, dass die Zinsen mittelfristig wieder sinken.
Beispiel: Eine Eigenheimbesitzer entscheidet sich bei einer Anschlussfinanzierung in Leipzig für 15 Jahre Zinsbindung zu 3,6 Prozent statt 10 Jahre zu 3,3 Prozent. Die Rate bleibt etwas höher, aber er gewinnt fünf Jahre zusätzliche Planungssicherheit.
Empfehlung: Wähle bei einer ersten Baufinanzierung oder einer Anschlussfinanzierung längere Zinsbindungen von 15, 20 oder sogar 30 Jahren, wenn du Wert auf Stabilität legst oder mit steigenden Zinsen rechnest. Prüfe im Rechner beide Varianten, um den Unterschied im Detail zu sehen.
Was passiert, wenn ich nach Ablauf der Zinsbindung nichts unternehme?
Wenn du keine neue Vereinbarung für deine Baufinanzierung mit einer signifikanten Restschuld triffst, läuft dein Darlehen automatisch weiter, allerdings mit einem variablen Zinssatz, der meist deutlich teurer ist. Diese sogenannte automatische Anschlussverzinsung liegt oft mehr als zwei Prozent über den marktüblichen Konditionen. Das kann deine Rate für den Baukredit spürbar erhöhen und deine finanzielle Planung der Eigentumswohnung oder des Einfamilienhauses durcheinanderbringen, wenn nicht sogar deine finanzielle Existenz gefährden, bis hin zur Zwangsversteigerung der Immobilie.
Beispiel: Ein Paar in Düsseldorf lässt die Zinsbindung verstreichen. Der Zinssatz springt von 3,1 auf 5,8 Prozent, und die Rate steigt von 1.300 auf 1.850 Euro. Über die Jahre summiert sich das auf viele tausend Euro Mehrkosten.
Empfehlung: Kümmere dich spätestens sechs Monate vor Ende der Zinsbindung aktiv um ein neues Angebot. Lass dich nicht von der Bank in die teure Standardverzinsung fallen.
Ist ein Bankenwechsel bei der Anschlussfinanzierung kompliziert?
Ein Wechsel der Bank bei einer Baufinanzierung ist einfacher, als viele denken. Die neue Bank kann in den meisten Fällen die bestehende Grundschuld übernehmen, sodass kein neuer Notar erforderlich ist. Der organisatorische Aufwand ist überschaubar, und der finanzielle Vorteil kann beträchtlich sein.
Beispiel: Ein Eigentümer eines Reihenhauses in Hannover wechselt nach einer 10-jährigen Zinsbindung zu einer neuen Bank, weil er dort 0,4 Prozent weniger Zinsen zahlen muss. Für die Grundschuldanpassung fallen einmalig 200 Euro an, doch die jährliche Ersparnis liegt bei über 1.000 Euro.
Empfehlung: Vergleiche über ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem Baufinanzierer mindestens drei Angebote für Anschlussfinanzierung. Ein kleiner Zinsvorteil lohnt sich bei hohen Restschulden schnell, auch wenn du etwas Papierarbeit investieren musst.
Wie wirkt sich Eigenkapital auf die Anschlussfinanzierung aus?
Zusätzliches Eigenkapital bei jeder Immobilienfinanzierung verbessert deine Kreditkonditionen deutlich. Banken und Sparkassen bewerten Darlehen mit niedrigem Beleihungsauslauf günstiger, weil das Risiko für sie sinkt. Du kannst durch Einmalzahlungen oder Ersparnisse die Restschuld reduzieren und so deine Zinsen senken.
Beispiel: Eine Familie in Stuttgart zahlt 25.000 Euro Eigenkapital in ihre Anschlussfinanzierung ein. Dadurch sinkt der Zinssatz um 0,25 Prozent und die jährliche Rate um fast 900 Euro.
Empfehlung: Prüfe vor einer anstehenden Anschlussfinanzierung, ob du durch Ersparnisse, Rückzahlungen oder Bonuszahlungen deine Restschuld verringern kannst. Schon kleine Beträge haben eine große Wirkung auf Zinsen und Laufzeit. Ebenso kannst du mehrere tausend bis zehntausend Euros an Kreditzinsen einsparen, in dem das Darlehen früher zurück gezahlt wird.
Kann ich Modernisierungen in die Anschlussfinanzierung einbeziehen?
Ja, viele Banken erlauben es, im Rahmen der Anschlussfinanzierung zusätzliche Mittel für Modernisierungen oder energetische Sanierungen für ein Haus oder eine Eigentumswohnung aufzunehmen. So kannst du dein Haus oder eine Wohnung aufwerten, ohne einen separaten Ratenkredit aufzunehmen, der meist deutlich teurer ist.
Beispiel: Ein Eigentümer einer Altbauwohnung in Berlin plant eine energetische Sanierung mit neuen Fenstern und Heizung für 30.000 Euro. Er integriert diesen Betrag in die Anschlussfinanzierung und profitiert von günstigen Bauzinsen.
Empfehlung: Wenn du Umbauten oder Sanierungen planst, stimme diese frühzeitig mit deiner Bank ab. Eine integrierte Finanzierung spart Zinsen und vereinfacht die Abwicklung.
Wie unterscheiden sich Prolongation und Umschuldung in der Praxis?
Die Prolongation ist die einfache Verlängerung deiner bestehenden Baufinanzierung bei deiner bisherigen Bank. Du übernimmst die Restschuld und verhandelst nur neue Konditionen. Eine Umschuldung bedeutet, dass du zu einer anderen Bank wechselst, um bessere Zinsen oder flexiblere Optionen zu erhalten.
Beispiel: Ein Eigentümer einer Immobilie in Köln verlängert bei seiner Bank die Baufinanzierung zu einem Bauzinssatz von 3,7 Prozent, während ein anderer in Dortmund wechselt und 3,2 Prozent erhält. Der Unterschied von 0,5 Prozent spart ihm 1.500 Euro pro Jahr.
Empfehlung: Prüfe immer beide Wege. Eine Prolongation ist bequem, aber eine Umschuldung kann sich finanziell stark lohnen. Du musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn deine bisherige Bank bei der Anschlussfinanzierung aufgrund schlechterer Konditionen leer ausgeht.
Wie kann ich meine Restschuld bei einer Anschlussfinanzierung gezielt senken?
Je kleiner deine Restschuld bei der Baufinanzierung, desto günstiger wird deine Anschlussfinanzierung für die Immobilie. Du kannst den Betrag für die Anschlussfinanzierung durch Sondertilgungen oder eine höhere Tilgungsrate reduzieren. Viele Banken erlauben Sondertilgungen von bis zu zehn Prozent pro Jahr.
Beispiel: Eine Eigentümerin einer Wohnung in Mainz nutzt drei Jahre lang Sondertilgungen von je 5.000 Euro. So spart sie über die Laufzeit mehr als 4.000 Euro Zinsen und verkürzt die Rückzahlung um fast zwei Jahre.
Empfehlung: Prüfe regelmäßig, ob dein Vertrag Sondertilgungen erlaubt. Plane diese gezielt ein, etwa nach Bonuszahlungen oder Erbschaften. Achte darauf, dass auch bei der Anschlussfinanzierung die jährlichen Sondertilgungen für dich kostenlos sind.
Was passiert, wenn ich nach der Anschlussfinanzierung erneut eine Zinsbindung abschließen muss?
Nach Ablauf der neuen Zinsbindung brauchst du, sofern dein Darlehen bis dahin nicht vollständig getilgt ist, erneut eine Anschlussfinanzierung für das Haus oder die Wohnung. Viele Immobilienkredite laufen über 25 bis 35 Jahre, die Zinsbindung aber meist nur über 10 oder 15 Jahre. Es ist daher ganz normal, dass du deine Finanzierung mehrfach verlängerst oder neu verhandelst.
Beispiel: Ein Paar in Dresden hat vor 15 Jahren ein Haus gekauft und nutzt aktuell die zweite Anschlussfinanzierung. Nach der ersten Verlängerung blieb die Rate bei 1.400 Euro konstant, nach der zweiten Anpassung stieg sie leicht auf 1.520 Euro, weil der Zins um 0,4 Prozent gestiegen ist. Trotzdem konnten sie durch eine höhere Tilgung die Laufzeit verkürzen und sparen so langfristig Geld.
Empfehlung: Plane deine Finanzierung immer langfristig und betrachte jede Anschlussfinanzierung als Teil eines Gesamtplans. Nutze den Anschlussfinanzierung Rechner regelmäßig, um zu prüfen, wie sich unterschiedliche Zinssätze und Tilgungen über die Jahre auswirken. Wenn du früh erkennst, dass eine weitere Anschlussfinanzierung nötig wird, kannst du rechtzeitig reagieren, Zinsen sichern und deine Rate stabil halten.
Was ist der Unterschied zwischen Anschlussfinanzierung und Forward-Darlehen?
Eine Anschlussfinanzierung startest du zum Ende deiner aktuellen Zinsbindung, um die verbleibende Restschuld weiter zu finanzieren. Du entscheidest bei einer Anschlussfinanzierung zwischen Prolongation (Verlängerung) bei deiner Bank oder Umschuldung zu einer neuen Bank. Der Zinssatz orientiert sich am Markt zum Zeitpunkt des Abschlusses. Ein Forward-Darlehen („Vorwärts-Darlehen“) sicherst du vorzeitig mit maximal 60 Monaten Vorlauf. Du vereinbarst heute schon die Konditionen für die nächste Finanzierungsphase in 5 Jahren. Der Vertrag für die neue Baufinanzierung beginnt aber erst, wenn deine aktuelle Zinsbindung endet. Dafür zahlst du meist einen kleinen Zinsaufschlag, gewinnst aber Planungssicherheit.
Beispiele: Eigentumswohnung in Berlin Charlottenburg mit 320.000 Euro Restschuld. Drei Monate vor Zinsende holst du Angebote ein und schließt eine Anschlussfinanzierung zu den dann gültigen Marktkonditionen ab. Einfamilienhaus in Köln Lindenthal mit 420.000 Euro Restschuld. Die Zinsbindung endet erst in 24 Monaten. Du sicherst dir heute per Forward-Darlehen einen festen Zinssatz, weil du steigende Zinsen erwartest. Der neue Vertrag startet automatisch in zwei Jahren.
Empfehlung: Wähle die Anschlussfinanzierung, wenn das Zinsende nah ist und du flexibel zwischen Bankangeboten wählen willst. Nutze das Forward-Darlehen, wenn du frühzeitig Sicherheit brauchst oder von steigenden Zinsen ausgehst. Rechne die Variante „Anschlussfinanzierung“ im Anschlussfinanzierung Rechner durch und prüfe, ab welchem Vorlauf sich der Forward Aufschlag gegenüber einer späteren Anschlussfinanzierung rechnet. Vereinbare einen kostenlosen Beratungstermin für ein Forward-Darlehen mit oft individuellen Konditionen über denselben Rechner oder über den Baufinanzierungsrechner.